Zulassungsstelle

Zulassungsstelle, Kreisordnungsamt: Termine nur nach telefonischer Absprache

Die Zulassungsstelle St. Wendel, Tritschlerstraße 5, bietet nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung für Händler und Zulassungsdienste einen Abgabeservice an: von 7 bis 7.30 Uhr (Montag bis Freitag; für Zulassungen am gleichen Tag) und von 15 bis 15.30 Uhr (Montag bis Donnerstag, für Zulassungen am nächsten Tag) an. Darüber hinaus werden ab Montag, 4. Mai, ebenfalls nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung, Kunden an mehreren Schaltern bedient. Dadurch werden die aufgrund der aktuellen Situation beschränkten Zugänge und Wartezeiten ab 4. Mai wieder deutlich reduziert.

Die Zulassungsstelle ist am ersten Samstag des Monats von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Auch hier ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Beim Betreten des Gebäudes gilt die Maskenpflicht.
Terminvereinbarungen unter: Tel. (06851) 8012833. Terminanfragen sind auch per E-Mail möglich: Kfz@Lkwnd.de. Für Rückfragen bitte neben den persönlichen Daten auch eine Telefonnummer angeben.
Terminabsagen unter: Tel. (06851) 8012828.

Das Kreisordnungsamt, Tritschlerstraße 5, ist geschlossen und nur nach vorheriger Terminabsprache zugänglich. Bei Jagdscheinverlängerungen und Waffenangelegenheiten: Tel. (06851) 801-2825. Auch können Unterlagen zu Jagdschein- und Waffenangelegenheiten per Post zugesandt oder in den Hausbriefkasten geworfen werden. Diese werden dann nach der Bearbeitung zurückgeschickt.

Persönliche Beratungen bei Führerscheinangelegenheiten, Einbürgerung bzw. Staatsangehörigkeitsrecht und öffentlich-rechtliche Namensänderungen sind aktuell nicht möglich. Antragsformulare können auf telefonische Nachfrage zugesandt werden.

Kontakt: bei Führerscheinangelegenheiten: Tel (06851) 801-2805, bei Einbürgerung, Staatsangehörigkeitsrecht: Tel. (06851) 801-2826 oder 801-2832 und bei öffentlich-rechtlichen Namensänderung: (06851) 801-2829.

Online-Zulassung von Fahrzeugen

Informationen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur „Internetbasierten Fahrzeugzulassung“hier

Neben der bereits internetbasiert möglichen Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung auf denselben Halter im selben Zulassungsbezirk werden ab dem 01.10.2019 auch die Neuzulassung, die Wiederzulassung mit oder ohne Halterwechsel und mit oder ohne Zulassungsbezirkswechsel sowie der Halter- oder Wohnsitzwechsel mit und ohne Kennzeichenmitnahme online angeboten.

Zu den Online-Zulassungsvorgängen hier

Wunschkennzeichen

Hier können Sie Ihr Wunschkennzeichen online reservieren:https://egov.lkwnd.de/wkz/?renderer=responsive 


Ermächtigung zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer

Für die Zulassung eines Fahrzeugs ist eine Ermächtigung zum Einzug der Kraftfahrzeugsteuer von einem Konto des Fahrzeughalters oder eines Dritten (z.B. Ehegatten, Eltern) erforderlich. Im Rahmen eines Zulassungsantrages wird daher die IBAN (Internationale Bankkontonummer) dieses Kontos benötigt. Zur Vermeidung von Fehlern sollte die entsprechende Bankkarte (auch als Kopie ausreichend) mitgebracht werden.


Vollmacht für die Zulassung

Wenn Sie persönlich verhindert sind und jemand anderes mit der Zulassung Ihres Fahrzeuges beauftragen möchten, benötigt diese Person eine Vollmacht. In diesem Formular ist dann auch das Einverständnis für die Bekanntgabe der kraftfahrzeugsteuerlichen Verhältnisse als auch rückständiger Verwaltungsgebühren (siehe nächster Absatz) enthalten.Wichtiger Hinweis:

Entgegen den Angaben auf Seite 2 bzw. der Rückseite des Vollmacht-Formulars genügt die alleinige Vorlage eines Reisepasses für die Zulassung eines Fahrzeuges nicht, da der aktuelle Hauptwohnsitz des zukünftigen Fahrzeughalters hieraus nicht zu entnehmen ist. Es ist somit zusätzlich die Vorlage einer aktuell gültigen Meldebestätigung erforderlich. Diese erhalten Sie beim Meldeamt Ihrer Wohnortgemeinde bzw. –stadtverwaltung.

Das Formular finden Sie hier.


Kraftfahrzeugsteuer- oder Gebührenrückstände

Als weitere Voraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeugs ist ab dem 1. November 2006 erforderlich, dass die Person, auf die das Fahrzeug zugelassen werden soll, bei der Finanzbehörde keine Kraftfahrzeugsteuer und/oder Nebenleistungen (Säumniszuschläge, Zinsen) zur Kraftfahrzeugsteuer schuldet. Dies gilt auch für rückständige Verwaltungsgebühren aus vorangegangenen Zulassungs- und damit zusammenhängenden Verwaltungsvorgängen.


Hinweise zur Zulassung eines Fahrzeuges auf eine Minderjährige/einen Minderjährigen

Die Zulassung eines Fahrzeugs auf eine minderjährige Person ist nur möglich, wenn

a) diese Person aufgrund einer Schwerbehinderung die Voraussetzungen des § 3a Kraftfahrzeugsteuergesetz erfüllt,
oder
b) diese Person aufgrund des Besitzes der für das zuzulassende Fahrzeug erforderlichen Fahrerlaubnis
(Trikes mit Führerscheinklasse A1 ab 16 Jahren, begleitetes Fahren ab 17 Jahren, lof. Zugmaschinen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h mit Führerscheinklasse L ab 16 Jahren, Zugmaschinen und selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 40 km/h mit Führerscheinklasse T, zweirädrige Kleinkrafträder (auch mit Beiwagen) mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 km/h und einer elektrischen Antriebsmaschine oder einem Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von nicht mehr als 50 cm³ oder einer maximalen Nenndauerleistung bis zu 4 kW im Falle von Elektromotoren mit Führerscheinklasse AM ab 16 Jahren, etc.),
die Haltereigenschaften für dieses Fahrzeug erfüllen kann.

Soll ein Fahrzeug auf eine Minderjährige/einen Minderjährigen zugelassen werden, so ist zusätzlich zu den Unterlagen für die Zulassung, eine Einverständniserklärung beider Erziehungsberechtigten erforderlich.

Diese Einverständniserklärung finden Sie hier.

Weitere Formulare, die evtl. bei der Zulassung gebraucht werden finden Sie auf der Seite der Bürgerdienste-Saar.


Wechsel der Kfz-Versicherung

Seit dem 1. September 2008 kann ein Versicherungsnachweis nur noch elektronisch erbracht werden. Wer die Kfz-Versicherung wechseln möchte, erhält in der Regel keine schriftliche Versicherungsbestätigung (ehemals Deckungskarte) mehr. Die Versicherungsgesellschaft übermittelt eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB), die die wichtigsten Fahrzeugdaten und Angaben zum Versicherungsnehmer enthält, direkt an die zuständige Zulassungsbehörde. Dort wird der Datensatz verarbeitet und der neue Versicherer in die Fahrzeugakte eingetragen. Der Fahrzeughalter kommt mit diesem Übermittlungsvorgang nicht in Berührung.

Vermeiden Sie daher die Zwangsstilllegung Ihres Fahrzeuges wegen fehlendem Versicherungsschutz durch rechtzeitiges Überweisen der Versicherungs­prämien.

Beachten Sie bitte auch, dass ein Versicherungswechsel, der uns von Ihrer neuen Versicherungsgesellschaft angezeigt wird, Ihnen nicht nochmals von uns mitgeteilt wird. Ihre bisherige Versicherungsgesellschaft wird über den Wechsel des Versicherers bzw. über die Änderung des Versicherungsverhältnisses im Fahrzeugregister informiert. Die Nichtentrichtung der Versicherungsprämie an die neue Versicherung (weil ein Wechsel von Ihnen evtl. gar nicht gewollt war) kann daher zum Verlust des Versicherungsschutzes und zur Entstempelung des Fahrzeuges führen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an die Zulassungsbehörde unter der Tel.: (06851) 801-2828.